Die Bauchstraffung oder Bauchdeckenplastik

Speziell nach Schwangerschaften aber auch nach starken Gewichtsschwankungen kann die Muskeldecke des Bauches sich nachhaltig dehnen, so daß ein hängender Bauch entsteht.

Dieser ist allein durch einfaches Fettabsaugen nicht zu beheben. Es muß eine Verstärkung der Bauchdecke erfolgen. Je nach Ausmaß der Dehnung kommen hier verschiedene Korrekturverfahren zur Anwendung:

Von der Mini-Abdominalplastik, die häufig mit einer Liposuktion des Oberbauches kombiniert wird, bis zur Voll-Abdominalplastik mit einer umfassenden Korrektur der Muskeln, die sich während der starken Dehnung bei vorausgegangenen Schwangerschaften getrennt haben. Die umfassende Behandlung hat längere Narben zur Folge, die wir aber so legen, dass sie durch Unterwäsche oder Bikini verdeckt sind. Welche Behandlung angemessen ist, wird bei einer prä-operativen Untersuchung festgelegt.

Jede Variante der Abdominalplastik wird unter Vollnarkose durchgeführt und erfordert einen kurzen Krankenhausaufenthalt. Es ist sehr wichtig, dass die Patienten für mehrere Wochen nach der Operation eine Bauchbinde tragen, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Normalerweise kann ein Patient zwei Wochen nach der Operation wieder arbeiten und nach drei Wochen auch einige Sportarten wieder ausüben. Die meisten Patienten sind mit ihrer verbesserten Figur und den damit verbundenen Möglichkeiten sehr zufrieden.

Dieser Eingriff kann sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden.