Die Faltenunterspritzung

Eigenfett-Unterspritzung

Die Faltenunterspritzung mit Eigenfett ist die Alternative zu permanenten Unterspritzungsmaterialien. Hierzu werden aus anderen Körperstellen wie Oberschenkel oder Hüfte störende Fettzellen entnommen und mit einem speziellen Verfahren aufbereitet. Das körpereigene Fett kann dann unter die betroffenen Areale im Gesicht mit einer dünnen Spritze eingebracht werden, um Falten und Narben zu glätten oder Lippen zu vergrößern. Da die körpereigene Substanz entsprechend aufbereitet wird, ist das Ergebnis bei fachgerechter Behandlung bzw. Technik in der Regel langanhaltend.

Die Entnahme des körpereigenen Fettes macht eine etwas aufwändigere Vorbereitung notwendig: Je nach individueller Voraussetzung dauert der Eingriff ca. 30 bis 90 Minuten, abhängig davon wie viel Fett entnommen werden muss. Unter Umständen ist auch eine Teilnarkose notwendig. Der Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. Um ein bleibendes Ergebnis zu erzielen, ist es empfehlenswert, den Vorgang in der Regel nach 6 bis 12 Monaten zu wiederholen, da nach der ersten Behandlung erfahrunggemäß mitunter bis zu 50% des Eigenfettes vom Körper wieder abgebaut werden. Nach der zweiten ggf. dritten Behandlung erzielt man dann jedoch ein dauerhaftes Ergebnis mit körpereigenem Material.

Hyaluronsäure

Hylaform wird in das Gewebe injiziert, um die Zwischenzellräume des Bindegewebes mit einem raumfüllenden viscoelastischen Zusatz zu versehen.

Das Einbringen dieses Materials in das Hautgewebe kann die Korrektur von Hautdeformationen bewirken, die von Falten oder eingesunkenen Narben verursacht wurden. Hylaform ist somit für die Korrektur von Hautdeformationen (Falten, Narben), insbesondere bei altersbedingter Faltenbildung, erfolgversprechend.

Je nach Hauttyp und Art der Hautdeformation sind die besten Ergebnisse in solchen Hautbereichen zu erwarten, in denen diese Defekte leicht dehnbar sind und sich durch Dehnung der Haut ausgleichen lassen.
Hylaform wird mit einer dünnen Nadel in die Haut implantiert. Schnelligkeit und Grad der Rückbildung der Korrektur variieren je nach Patient, Behandlungsbereich und Ursache des Defektes.

Zur Sicherung einer Langzeitkorrektur kann es notwendig sein, die Injektion von Zeit zu Zeit zu wiederholen (nach 6 bis 12 Monaten). Hylaform-Injektionen verursachen einen vorübergehenden Schmerz und können Miniblutergüsse hervorrufen.
Bei etwa 1 % der Patienten treten lokale Schwellungen auf, die jedoch innerhalb von Tagen wieder abklingen. In weniger als 0,5 % dieser Fälle trat zu den Schwellungen ein Hautjucken auf, das jedoch innerhalb eines Monats wieder verschwand.

Patienten mit akuten oder chronischen Hautkrankheiten im betroffenen Korrekturbereich oder in unmittelbarer Nähe dazu darf Hyaluronsäure nicht injiziert werden!

Neben diesen abbaubaren Fillern kommt auch Botox bei der Faltenbehandlung zum Einsatz. Eine Behandlung mit Botox kann bei mimischen Falten die Lösung sein. Mittels Botox lassen sich Falten an der Stirn und Falten um den Mund herum beheben. Auch die so genannten „Krähenfüße“, also die Falten um die Augen herum, sprechen gut auf eine Behandlung mit Botox an. Nach der Botox Behandlung (Botox , Dysport) werden Sie ein deutlich jüngeres Aussehen haben und sich einfach attraktiver fühlen.

Lipodystrophie

Bei der Lipodystrophie handelt es sich um ein erst vor wenigen Jahren erstmals erkanntes Stoffwechselsyndrom, das etwa 40 Prozent aller HIV-Infizierten betrifft. Es geht einher mit einer Erhöhung der Blutfette und des Serumcholesterins sowie einer Umverteilung des Fettgewebes, wobei sowohl atrophische als auch hypertrophische Veränderungen auftreten können. Außerdem kommt es zu einer Insulinresistenz. Die Lipodystrophie beeinträchtigt die Infizierten kosmetisch stark und erhöht in noch unbekanntem Ausmaß das Risiko der HIV-Infizierten, an Diabetes oder kardiovaskulären Leiden zu erkranken.

Lipoatrophie

Neben der Fettvermehrung wird auch ein Fettabbau beobachtet. Dieser ist an den Extremitäten besonders deutlich, charakteristisch ist auch eine Verminderung des bukkalen (Wange) Fettgewebes (Bichat’scher Fettpfropf) und des Fettgewebes der Glutealregion oder der Extremitäten. Prominente Venen und eingefallene Wangen führen die Patienten nicht selten zum Arzt. Hier hat sich Bio-Alcamid als das einzige dauerhafte Produkt zur Korrektur dieser Lipoatrophie herausgestellt.